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«BlocK»: Die Elemente

Regen, Wind, Sonne, Luftfeuchtigkeit, Hitze und Kälte gehören zu unserem Sport. Wer sich am besten anpasst, gewinnt meistens.

Hier ein paar Tipps, zum Beispiel für den Umgang mit hohen Temperaturen:

In Malaysia spielten wir bei gut 35 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von etwa 80 Prozent. Das ist eine echte Herausforderung für den Körper. Er wird träge, bereits ein kurzer Sprint ist eine grosse Belastung. Das Rezept heisst Energie einteilen – oder sparen. 

  • Abwechseln: Es macht zum Beispiel Sinn, sich beim Block abzuwechseln. Das spart nach dem Service den Sprint ans Netz.
  • Kurz aufwärmen: Weniger ist in diesem Fall mehr. Dafür bleiben wir so lange wie möglich im Schatten.
  • Clever verpflegen: Die Einnahme von Zucker erhöht die Chance, dass man Krämpfe kriegt. Allerdings ist das typenabhängig. Auf jeden Fall sollte man natürlich viel trinken!
  • Nicht zu kalte Getränke: Wir stellen unsere Getränke nie in den Kühlschrank. Denn ist das Wasser kalt, muss es der Körper zuerst wieder auf Körpertemperatur bringen. Das kostet Energie.
  • Kühlen: Während des Timeouts kaltes Wasser über die Fussgelenke leeren. Idealerweise eine Kühlweste anziehen – wenn man denn eine zur Hand hat.
  • Kurzes Spiel: Und natürlich hilft es, wenn man nicht zu lang auf dem Court steht. Voller Fokus auf jede einzelne Aktion sorgt zudem für die grösste Chance auf den Sieg.

Welche Tricks gibt es bei windigen Verhältnissen? Hier ist der Grundsatz: Mach den Wind zu deinem Freund! Das tönt simpler, als es manchmal ist. Aber wie so vieles ist auch das eine Kopfsache. «Spielt den Ball in den Wind!» Diesen Satz hören wir oft von den Coaches.

  • Windrichtung: Grundsätzlich spielt man lieber gegen als mit dem Wind. Wichtig ist, dass man immer weiss, woher der Wind kommt. Hat man den Wind im Rücken, fliegt der Ball immer weg. Bei Gegenwind kommt er näher als man denkt. Deshalb berechnet man bei Gegenwind etwas Abstand ein. Bei Rückenwind muss man darauf gefasst sein, dass der Ball weiter weg fliegt.
  • Service/Angriff: Beim Service gegen den Wind kann man höher und härter schlagen. Denn der Ball hat eine kürzere Flugbahn. Weiss man nicht, wohin man spielen soll, spielt man in die Windrichtung. Der Ball fällt schneller, und der Gegner hat den Wind im Rücken.
  • Spielaufbau: Am einfachsten ist es, die Annahme möglichst senkrecht zum Netz zu halten. Hält man das Zuspiel weniger hoch und nahe beim Zuspieler, bietet man dem Wind am wenigsten Angriffsfläche.

Wie sieht es aus bei Regen?

Bei Regen wird der Ball rutschig, das beeinträchtigt das Gefühl bei Zuspiel, Angriff und Service. Nur ein sehr guter Zuspieler kann im Regen ein oberes Zuspiel präzise platzieren. Deshalb ist das «Bagger»-Zuspiel (mit der Manschette) immer eine gute Option. Zudem wird der Ball bei Regen immer schwerer.

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